Update your server rewrite rules to use wp-includes/ms-files.php

June 17th, 2010 by fw

Wer gerade sein WordPress MU von 2.9.2 auf 3.0 geupdated hat, wird mit folgender Meldung konfrontiert:

The wp-content/blogs.php file is deprecated. Please remove it and update your server rewrite rules to use wp-includes/ms-files.php  instead.

Ein Freund von mir, in Sachen “Computer” nicht so bewandert aber begeisterter Blogger hat mich dann völlig verzweifelt nach einer Lösung gefragt. Diese ist völlig simpel. Um diesen “Fehler” zu beheben, müsst ihr einfach im “.htaccess” File im Root des Blogs eine Zeile ein wenig ändern:

Anstatt:

RewriteRule ^(.*/)?files/(.*) wp-content/blogs.php?file=$2 [L]

Muss es nun:

RewriteRule ^(.*/)?files/(.*) wp-includes/ms-files.php?file=$2 [L]

heissen und dann wars das fast schon. Einzig die Datei “wp-content/blogs.php” müsst ihr noch umbenennen und sobald ihr sicher seid, dass alles funktioniert, könnt ihr sie auch löschen. Ich behalte sie jedenfalls mal als Backup.

Auf wpmu.org findet sich übrigens eine fünf Schritte Anleitung, wie man sein WordPress MU “manuell” auf Version 3.0 Updaten kann.

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Über Social Networks, Live CDs und sonstigen Überdruss

June 1st, 2010 by fw

Wer selber WordPress nutzt, dem wird in seinem Dashboard bestimmt schon oft dieses Bild begegnet sein:

Most Poplar WordPress Plugins - BuddyPress

“Social networking in an box”. Ein eigenes Social Net für jeden und anscheinend wird auch rege davon Gebraucht gemacht. In jedem Forum, Blog, etc. sind inzwischen “Buddy” Funktionen verfügbar. Doch mal ehrlich, wie sinnvoll ist es, wenn jeder mit einem Klick ein Social Network installieren kann? Es gibt danach nämlich nur zwei bis maximal drei Möglichkeiten:

1. Das Ding hat keinen Erfolg und verschwindet bald wieder, weils dem Ersteller nach ner Woche ohne Besucher doch ein wenig langweilig wird.

2. Das Ding hat zuviel Erfolg und wächst dem Ersteller total über den Kopf. Er hat das Plugin auf einem VPS oder was auch immer installiert und muss nun ordentlich Traffic Gebühren nachzahlen, weil sich natürlich jeder User mit mindestens 20 Fots à 15MB präsentieren (Absichtliche Übertreibung…) muss.

3. Der Ersteller hat ein gutes Konzept ausgearbeitet, genügend finanzielle Ressourcen und auch eine “konservative” – also vorsichtige – Budgetierung und einen Plan B in der Tasche.

Fall 3. ist sicherlich der seltenste, da ja eben das erstellen des Netzwerkes in 5 Minuten geht und man die Planung komplett weglassen kann. All diese improvisierten Lösungen verdanken wir solchen Plugins, wie eben Buddypress.


Das Selbe Phänomen lässt sich auch bei Live CDs beobachten. Durch Programme wie z.B das Ubuntu Customation Kit, kann sich ja jeder seine eigene Live CD zusammenstellen. Oft beobachtet wurde auch schon, dass einfach die Logos und Menüs ein bischen umgestaltet wurden und einige Software ausgetauscht/nachinstalliert wurde. Also meist Dinge, die keine “erweiterten” Linuxkenntnisse brauchen, sondern alles Klicki-Bunti.

Die Google News Archiv Suche verdeutlicht den Anstieg von Linux Live CDs noch besser:

Google News Archiv Suche nach "Linux Live CD"

Das Ergebnis davon ist dann eine Live Rescue DVD mit KDE oder GNOME… Wobei dann die Desktopoberflächen meist eh nur benutzt werden, um die Kommandozeilenprogramme entweder mit GUIs zu versehen oder sie einfach gleich direkt in der Kosnole zu öffnen…. Aber hauptsache ein GUI und sämtliche Programme in der neusten Version (Versionitis im Fachjargon..), obwohl Programme wie fdisk, dd, ddrescue, wasauchimmer wohl kaum grosse Feature Sprünge machen (fdisk im Moment ausgeschlossen, die haben einen grossen Featuresprung hinter sich).

Fazit: Es ist zwar für den Ersteller sicherlich interessant, ein Social Net oder eben eine Live CD zu erstellen, aber dann möge er diese doch für sich behalten und nicht überall (Freshmeat, Launchpad, Google Code, etc.) noch zum Download anbieten, weil dann der Benutzer erstmal zwei Stunden nach einer passenden Live CD suchen muss, nur um schlussendlich 15 Minuten Daten zu retten. Aufwand und Ertrag stimmen dann einfach nicht mehr…

PS: Ich habe hier extra keine Beispiele genannt und werde auch auf Anfragen keine geben, da dies eine Sache zwischen Ersteller <-> Benutzer ist.

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skipfish – Alternative zu Nessus und Co

May 10th, 2010 by fw

Ich hab mir gestern die vor drei Tagen veröffentlichte Beta von skipfish (ein “web application security scanner”) gezogen und ein wenig damit meine Apps penetriert und war begeistert. :-)

Hier ohne Umschweife ein paar Quotes. Ein HowTo oder Tutorial dazu werd ich nicht verfassen. Wer mit sowas hantiert, sollte sich selbst zurechtfinden!

A fully automated, active web application security reconnaissance tool. Key features:

* High speed: pure C code, highly optimized HTTP handling, minimal CPU footprint – easily achieving 2000 requests per second with responsive targets.

* Ease of use: heuristics to support a variety of quirky web frameworks and mixed-technology sites, with automatic learning capabilities, on-the-fly wordlist creation, and form autocompletion.

* Cutting-edge security logic: high quality, low false positive, differential security checks, capable of spotting a range of subtle flaws, including blind injection vectors.

The tool is believed to support Linux, FreeBSD 7.0+, MacOS X, and Windows (Cygwin) environments.
(Quelle: skipfish auf Google Project Hosting)

Lohnt sich auf jedenfall mal, das Ding auszuprobieren. Kann locker mit Nessus und anderen (halb/)kommerziellen Lösungen mithalten, Mehr Informationen gibts auf der Projektseite.

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Schweizer Parlament auch auf Facebook

March 22nd, 2010 by fw

***Trommelwirbel***

Wisst ihr wofür ab heute eure Steuergelder ausgegeben werden? Für eine offizielle Facebook Seite des Schweizer Parlaments. Geil oder? Endlich kann ich mir das Parlament in meinen Freundeskreis klicken. Was das wohl kostet?

Andererseits birgt die Entwicklung: “Staatliche Behörden auf sozialen Netzwerken” auch Risiken. Wie zum Beispiel damals, als die Wahlergebnisse auf Twitter vor allen anderen verfügbar waren. Man wird als politisch Interessierter Mensch also zum Besuch/Gebrauch solcher Netzwerke gezwungen. Das muss wohl wirklich nicht sein. Ich hoffe das wird nicht zur Mode.

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