Diskussion um GBL wird immer bizarrer

February 18th, 2010 by fw

Die Taz verlinkt einen Blogpost, in dem sich ein “Grossstadtsurvivor” über GBL auslässt. Am ganzen Post ist eigentlich noch das witzigste, dass man den “Spuckschluck” übrig lassen soll, weil sich GBL nicht richtig vermischt. Er übersieht dabei aber, dass es sich nach wenigen Minuten komplett vermischt. Wenn also der Cocktail nicht gerade auf “Ex” getrunken wird, ist der Tipp völlig nutzlos. Lächerlich wirds dann in den Kommentaren. Die Hälfte fragt “Wo kriegt man dieses Zeug” und die andere Hälfte verarscht die Fragenden mit Klopapier und “DuschDas”.

GBL scheint langsam zur Teeenie-Modedroge zu verkommen. Das ist nicht nur gefährlich, sondern für langjährige Konsumenten auch ärgerlich. Durch dieses Verhalten, wird jeder Konsument nun nicht nur mehr als Vergewaltiger verschrien, sondern er wird auch als nicht als voll genommen. Man kanns den Leuten nach etlichen Pro7-Sat1 Reportagen, die natürlich “vorbildlich” recherchiert waren, auch nicht mehr übel nehmen. Es ist so viel Falschinformation im Spiel, dass ein “Einstieger”, geschweige denn ein Angehöriger, nicht mehr zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit unterscheiden kann.

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Holland verbietet den freien Verkauf von GBL

December 8th, 2009 by fw

Wie ich gerade einem Newsletter eines Chemieversandes entnehme, ist der freie Verkauf von Gamma-Butyrolactone (GBL/Butyro-1,4-lacton/γ-Butyrolacton) in Holland eingeschränkt worden. In der Schweiz ist eine ähnliche Erweiterung der Verordnung bereits in der Diskussion. Bei uns soll der Grundstoff dafür, nämlich 1,4-Butandiol (BDO) ins Betäubungsmittelrecht einfliessen. (Sorry für den 20min.ch Link. Aber die Leser-Kommentare lohnen sich ausnahmsweise mal.)

Genau in den erwähnten Leser-Kommentaren findet sich das wieder, was ich schon seit Jahren allen Predige. GBL ist nicht geschmacklos und man schmeckt es aus den meisten Long-Drinks, wenn man nicht schon einen zu viel getrunken hat, raus. Es hat einen doch sehr starken, bitteren Eigengeschmack. Leider wurde die öffentliche Meinung durch völlig falsche Darstellung in RTL-, Pro7- und sonstigen Mainstream-Reportagen völlig in die falsche Richtung beeinflusst. Deswegen bekommen wir jetzt Verordnungen und Verbote, die am Schluss doch niemandem etwas nutzen.

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Obama ruft den Notstand aus

October 25th, 2009 by fw

Obama hat wegen der Schweinegrippe den Notstand ausgerufen. Es seien bereits 1000 Leute gestorben und 20mal mehr deswegen behandelt worden. Wow! Es sind also 0.0003% aller Menschen in Amerika an H1N1 gestorben. Das soll ein Notstand sein? Das soll Massnahmen wie z.B. Zwangsimpfungen, Quarantäne, etc. rechtfertigen? Kann man nur darüber lachen. Könnte man… wenns nicht so verdammt bitter wäre.

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Google verbannt GBL

September 29th, 2009 by fw

Google hat an seinem Suchalgorythmus soweit angepasst, dass dieser das Wort “GBL” nicht mehr mit “gammabutyrolactone” assoziiert. Das soll verhindern, das GBL-Shops im Index auftauchen. Damit will sich Google wohl schlechte PR vom Leib halten. Allerdings ist somit auch eine Quelle für Informationen versiebt.  GBL ist in der letzten Zeit oft als “KO-Tropfen” in den Medien aufgetaucht. Dazu wurde mit viel Lügen und Falschinformation Panik geschürt. Von einer “geschmacklosen” Flüssigkeit und anderem war die Rede. Dabei sollten auch Laien wissen, das ein Lösungsmittel eher selten “geschmacklos” daherkommt. Ausserdem werden oft andere Mittel als GBL genutzt, da diese eine “bessere Wirkung mit weniger Gefahren erzielen”. Wie auch immer, es gibt genug GBL-Süchtige, die niemals jemanden vergewaltigen würden und denen eher geholfen werden sollte, als sie zu kriminalisieren und ihnen Sexverbrechen nachzureden. Kurze Rede, langer Sinn. Diejenigen dies betrifft, wirds interessieren. Darum hier mal das Quote aus einem Newsletter eines Chemie-Versandes:

Kürzlich wird uns bekannt, dass Sie in die Google-Suchmaschine nicht mehr unter dem Stichwort “GBL” als Abkürzung von “gammabutyrolactone” auf den Internetseiten des Niederländischen Webshops kann auskommen.

Weil “GBL” folgens Google jetzt ein “Drogenrelatiertes Wort oder Abkürzung ist geworden, so dass die Kunden nicht mehr über diese Abkürzung für das Lösungsmittel in der Google Zuchmaschine bei der advertierende Webshops auskommen.

Es gibt immer mehr Organisationen und Unternehmen in den Niederlanden und Europa, die gegenüber dem Stoff gammabutyrolactone werden, wozu auch die Abkürzung “GBL” und damit in Zusammenhang stehen, so hinters Licht geführt zu werden.

Infos über GBL gibt unter anderem bei der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Butyro-1,4-lacton

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