Besteuerung von Sozialhilfeleistungen – Steuerbefreiung für das Existenzminimun

March 31st, 2010 by fw

Die Kommission für Wirtschaft will in Zukunft Sozialhilfe besteuern, aber Menschen die am Existenzminimun leben, davon befreien. Darum hat sie eine Motion eingereicht um zu erreichen, dass Sozialhilfempfänger und Erwerbstätige gleichgestellt werden. Das heisst also, wenn du Sozialhilfeempfänger bist und über dem Existenzminum lebst, dann wird dir einfach soviel Geld abgezogen, bis du am Existenzminimum lebst. Eigentlich eine gute Umschreibung für: “Wir kürzen euch die Sozialhilfegelder”.

Hier die Pressemitteilung: WAK-S Für eine Änderung des Steuersystems.

Attribute

Making love in the afternoon with Cencilia

March 29th, 2010 by fw

Oh Cencilia, you’re breaking my network
You’re shaking my confidence daily
Oh, Cencilia, I’m down on my knees
I’m begging you please to go home
Come on, go home

Making love in the afternoon with Cencilia
Up in my netroom
I got up to wash my face
When I come back to the net
Someone’s taken my ip

Attribute

Bumm – Moskau sprengt sich selbst

March 29th, 2010 by fw

Die Al kaida Frauenelitetruppe “Die Schwarzen Wittwen” hat 2 Bomben in einer U Bahn hochgehen lassen. Man spricht davon, dass die beiden Assassinen in einem Terrorcamp in Jordanien ausgebildet wurden und danach via Iran wieder nach Russland zurück gereist sind. Es wurden auch schon weitere Drohungen gegen andere Länder – unter anderen West Europa – im Iranischen Staatsfernsehen ausgestrahlt.

</satire>

Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

Update: Ich hatte im Titel Moksau geschrieben und es erst jetzt wegen eines Google Referers gemerkt

Attribute

Content Management Bash

March 27th, 2010 by fw

Ich habe gerade das erste Release der Content Management Bash (CMB) bei Launchpad veröffentlicht. Es ist eine Art Konkurrenz zu konventionellen Content Management Systemen.

Mit der Content Management Bash soll es möglich sein, einfach Webseiten ohne php, perl, python oder was auch immer zu managen. Man bearbeitet die Files entweder direkt auf der Konsole mit vi/vim oder halt mit grafischen Editoren und dann führt man einfach ein Bash Script aus, dass einem eine Webseite mit Header, Navigation, Content, Footer generiert. Alles ist natürlich voll konfigurierbar, da es a) Open Source ist und b) einfachstes Bash und html ist. Also für alle, die ein wenig GNU/Linux Erfahrung haben, problemlos handlebar.

Wie auch immer, hier die Links:

Launchpad: https://launchpad.net/cmb

Demosite: http://bash.vc

Mein Launchpad Profil: https://launchpad.net/~fwaechter

Das Projekt ist unter der GPLv3 lizenziert. Es ist also jedem möglich, Änderungen daran vorzunehmen. Ich bitte sogar darum, denn es gibt noch einige Bugs und Feature Requests, die erledigt werden wollen. :-)

PS: Jeder der jetzt denkt: “Oh da brauch ich ja einen VPS oder Dedicated Server”, falsch. Man kann die Files auch lokal generieren und dann einfach via FTP, SCP, etc. hochladen.

Viel Spass damit.

Attribute

CIA report into shoring up Afghan war support in Western Europe

March 26th, 2010 by fw

This classified CIA analysis from March, outlines possible PR-strategies to shore up public support in Germany and France for a continued war in Afghanistan. After the dutch government fell on the issue of dutch troops in Afghanistan last month, the CIA became worried that similar events could happen in the countries that post the third and fourth largest troop contingents to the ISAF-mission. The proposed PR strategies focus on pressure points that have been identified within these countries. For France it is the sympathy of the public for Afghan refugees and women. For Germany it is the fear of the consequences of defeat (drugs, more refugees, terrorism) as well as for Germany’s standing in the NATO. The memo is an recipe for the targeted manipulation of public opinion in two NATO ally countries, written by the CIA. It is classified as Confidential / No Foreign Nationals.

Ansonsten ReBlogge ich hier einfach mal Fefe. Da ist alles gesagt ,was gesagt werden muss:

Liebe Freunde der leckenden Dokumente, Wikileaks hat mal wieder einen besonders heftigen Hammer für uns. Diesmal können wir uns an einem Memo der “think outside the box” Einheit der CIA delektieren, die debattieren, wie man in Europa dafür sorgen kann, dass die gewaltige Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem Afghanistankrieg nicht dazu führt, dass die Europäer sich aus der ISAF-Mission zurückziehen.

Das Papier zitiert als Haupt-Pro-Faktor für weitere Militärpräsenz die “öffentliche Apathie”, die den Regierungen erlaubt, die Wähler zu ignorieren (kein Scheiß, das formulieren die genau so in dem Papier).

Money Quote an der Stelle:

The Afghanistan mission’s low public salience has allowed French and German leaders to disregard popular opposition and steadily increase their troop contributions to the [ISAF]. Berlin and Paris currently maintain the third and fourth highest ISAF troop levels, despite the opposition of 80 percent of German and French respondents to increased ISAF deploymentsAm wichtigsten sind den Amis an der Stelle Frankreich und Deutschland, aus naheliegenden Gründen. Ihre Hauptsorge ist daher, dass eine lokales Maximum an Toten zum Truppenabzug führen könnte.

Dann analysieren sie Frankreich und Deutschland und schreiben über Deutschland:

German opponents of ISAF worry that a war in Afghanistan is a waste of resources, not a German problem, and objectionable in principle, judging from an INR poll in the fall of 2009.INR ist dem US-Außenministerium untergeordnet. Die haben hier Umfragen gemacht. Wie kommt man da raus? Ganz einfach: mit PR.

Tailoring Messaging Could Forestall or At Least Contain BacklashWas könnte man da z.B. erzählen? Auch dafür hat die CIA einen Plan:

Appeals by President Obama and Afghan Women Might Gain TractionWeil die Franzosen und Deutschen Obama so vertrauenswürdig finden! Und mit Frauen kann man immer punkten bei uns.

The same poll also found that, when respondents were reminded that President Obama himself had asked for increased deployments to Afghanistan, their support for granting this request increased dramatically, from 4 to 15 percent among French respondents and from 7 to 13 percent among Germans. The total percentages may be small bug they suggest significant sensitivity to disappointing a president seen as broadly in sync with European concerns.Nur damit ihr mal seht, wie man heutzutage Meinungen manipuliert. Dieses Dokument muss mehr in den Mainstream. Also los, twittert, bloggt, und sprecht mit euren Bekannten darüber.

Sehr schön auch, wie die CIA die Franzosen einschätzt. Denen muß man einfach ein paar Flüchtlinge vor der Nase rumwedeln, und ihnen ein paar Märchen erzählen, wie die ISAF den Flüchtlingen hilft, und dann ist alles wieder gut.

Geil, oder?

Attribute

Springer und Ringier – Minus und Minus != Plus

March 24th, 2010 by fw

Tja, was soll man dazu sagen? Die Herausgeber von historischen Blättern wie dem Blick oder der Bild tun sich zusammen. Die werden sich wohl denken, Minus und Minus gibt Plus. Aber ich denke, das wird wohl in diesem Fall nicht stimmen. Wir dürfen uns also auf zwei populistisch fehlgeleitete Unternehmen freuen, die sich nun zusammengeschlossen haben um der Welt noch mehr “Nachrichten” (So nennen sie diesen Schund jedenfalls) zu zeigen, die eigentlich gar niemand sehen will.

Eine Gemeinsamkeit sticht besonders hervor: Sucht man in der Schweiz nach einem Negativbeispiel für eine Zeitung, erhält man meist Blick zur Antwort. Fragt man dasselbe in Deutschland, erhält man die Bild zur antwort. Ein Deja-Vu?

Attribute

Schweizer Parlament auch auf Facebook

March 22nd, 2010 by fw

***Trommelwirbel***

Wisst ihr wofür ab heute eure Steuergelder ausgegeben werden? Für eine offizielle Facebook Seite des Schweizer Parlaments. Geil oder? Endlich kann ich mir das Parlament in meinen Freundeskreis klicken. Was das wohl kostet?

Andererseits birgt die Entwicklung: “Staatliche Behörden auf sozialen Netzwerken” auch Risiken. Wie zum Beispiel damals, als die Wahlergebnisse auf Twitter vor allen anderen verfügbar waren. Man wird als politisch Interessierter Mensch also zum Besuch/Gebrauch solcher Netzwerke gezwungen. Das muss wohl wirklich nicht sein. Ich hoffe das wird nicht zur Mode.

Attribute

Obamas Gesundheitsreform ist (vorerst?) angenommen

March 22nd, 2010 by fw

Mit einem knappen Ergebnis und nur 3 Stimmen über dem absoluten Mehr (219 zu 212) wurde Obamas Gesundheitsreform im Repräsentantenhaus nach einer heftigen Debatte angenommen. Die Republikaner kündigen aber bereits Gerichtsverfahren an, um die Reform doch noch zu stoppen. Salopp gesagt hat die Gesundheitsreform zur Folge, dass jeder Amerikaner einer Versicherung bekommt. Obama meinte in seiner Rede, dass das Gesundheitssystem bisher den Versicherungen gedient habe und es nun den Konsumenten dienen soll. Klar ist eine Versicherung eine tolle Sache, aber man muss auch immer die Kehrseite beachten. Millionen von Amerikanern, die bisher keine Versicherung hatten, bekommen nun eine aufgedrückt. Wie also sollen Millionen Neuversicherte nicht den Versicherungen dienen sondern dem Konsumenten? Der einzelne Konsument muss eher Abstriche hinnehmen, weil die Masse nun grösser ist. Aber wir warten geduldug ab….

Attribute

Was kosten die “Sperren”

March 20th, 2010 by fw

Die geplanten Netzsperren treten ja in diesem Ausmass nun nicht in Kraft. Trotzdem wurden ja bereits einige Verträge geschlossen und die Provider haben entsprechende Massnahmen getroffen. Diese Massnahmen waren ja nun für die Katz. Doch trotzdem mussten sie getan und bezahlt werden. Welche Kosten da entstanden, das hat Malte Spitz (Grüne) mal bei einigen Providern nachgefragt. Hier mal Auszugsweise ein paar Zahlen:

Telefónica o2 Germany hat in den letzten 12 Monaten zwischen 0,5 und 1 Millionen Euro für die Erfüllung der Access Blocking Verpflichtungen investiert.

(Quelle: Malte Spitz)

Und wer trägt die Kosten schlussendlich? Drei mal dürft ihr raten… Den Rest kann man in Maltes Blog nachlesen.

Attribute

Die Swisscom und ihre Mailfilter

March 19th, 2010 by fw

Einige Swisscom Kunden werden die Portänderung 25 / 587 noch im Hinterkopf haben. Die meisten haben sich dabei wohl nicht viel gedacht. Ich, der bald Swisscom Kunde werden muss, hab nun mal dahingehend nachgelesen. Auf der Swisscom Seite fand ich folgenden Hinweis:

Swisscom sorgt nun dafür, dass der Mailverkehr ihrer ADSL-Kunden nicht mehr ungefiltert ins Internet geht, sondern wie alle Mails auf den Bluewin-Mailservern auch, auf Spam und Viren geprüft wird. Innert weniger Tage konnten so mit einer kleinen Testgruppe in der Pilotphase bereits über 2 Millionen Mails ausgefiltert werden. Swisscom setzt nun diese Massnahme Schritt für Schritt um, sodass im Verlauf der nächsten Monate alle ADSL-Kunden vom neuen Filter profitieren können. Dieses Vorgehen wird international auch von anderen Providern erfolgreich eingesetzt.

(Quelle: Swisscom)

Das bedeutet in meinen Augen, dass die Swisscom jeglichen Mailverkehr filtert und auf “Viren und Spam” überpfrüft. Aber ob das wirklich nur “Viren und Spam” sind, dass weiss wohl nur die Swisscom. Auch interessant ist, dass sie diesen “Filter” wirklich für jeglichen Mailverkehr “anbieten”:

[ weiterlesen ]

Attribute